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Adiabatische Kühlsysteme

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Tischkühler 1

Tischkühler 2

future use

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Verbesserung des Wirkungsgrades von Kondensatkühlern

Für eine Serverhalle in Wien mit 105 Tischkühlern verschiedener Bauformen und Luftleistungen am Dach wurde ein adiabatisches Kühlsystem gesucht, das es ermöglicht auch bei Außenemperaturen über +35°C (bei einer durchschnittlichen Luftfeuchte von 50%) noch eine Temperaturabsenkung um etwa 8 bis 10°C zu garantieren.

Mittels einer Probeinstallation konnten wir die zu erwartende und bereits theoretisch berechnete Abkühlung um etwa 10°C (die von der Betriebsleitung jedoch angezweifelt wurde) nicht nur belegen, sondern den Wert auch noch auf 12°C steigern.

Bild: Eines der insgesamt 8 Sheddächer mit verschiedenen Tischkühlern

Bei den freistehenden Kühlern konnte dabei eine maximale Auffeuchtung der Eintrittsluft auf 86% relativ erzielt werden.

Das Diagramm des Temperaturverlaufs eines heißen Sommertages im Testbetrieb sehen Sie hier.

grün ... Vorlauftemperatur
rot
 ...  Rücklauftemperatur
Der Kurvenverlauf zeigt deutlich, wie die Temperaturen des Kühlmediums im Laufe des Vormittags anstiegen; zu Mittag erreichte die Lufttemperatur in der Umgebung der Tischkühler ca. 43° C. Um 13:00 wurde die Benebelung der Zuluft aktiviert, worauf Vorlauf- und Rücklauftemperatur um mehr als 12° C abgesenkt werden konnten.
Um 16:30 wurde der Testlauf beendet, worauf die Mediumtemperatur sichtbar und substantiell anstieg.

Auslegung der Anlage:

Ausgelegt wurde das System für eine maximale, in diesen Breiten übliche Sommertemperatur von +35°C. In den letzten Jahren kam es aber schon öfter vor, dass kurzzeitig (über 2-3 nachfolgende Tage) Mittags-Temperaturspitzen bis zu +40°C auftraten. Überdies liegt Wien am Rande der pannonischen Tiefebene und es ist keine Seltenheit, dass die sonst üblichen Luftfeuchtewerte von etwa 45…50% rF bis unter 30% (zumindest kürzerfristig) absinken können.  
Um auch diese Spitzenwerte möglichst wirtschaftlich abdecken zu können planten wir eine automatisch arbeitend temperatur-feuchte-abhängige Steuerung, die durch Änderungen der Pumpenparameter auch den Düsendruck und die Drehzahl verändern konnte. Bei einer Drucksteigerung des Standardbetriebsdruckes von etwa 55 bar auf den Maximaldruck von 85 bar konnte somit eine Durchflusserhöhung der Düsen um bis zu 50% erzielt werden, was den kurzfristig notwendigen höheren Wasserbedarf abdeckte.

oben: Foto eines Dreifach-Tischkühlers mit den darunterliegenden Düsensträngen
(20 Nebeldüsen A-250 zu je 4,6 lit/h bei 55 bar).
Die Seitenbleche für eine optimale Luftzuführung wurden erst später montiert.   

rechts: Verteilerstation im Technikraum.
Jede Leitung führt zu einem der insgesamt 8 Sheddächer auf denen die Tischkühler angeordnet sind.

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