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Bakterien-Befeuchtungsanlage

Im Zuge einer Verfahrensstudie für einen deutschen Automobilkonzern wurde (1995) von einem deutschen Ingenieurbüro eine Nebel-Befeuchtungsanlage gewünscht.
Mit Hilfe der Befeuchtungsanlage sollten speziell für diesen Einsatz gezüchtete Bakterienkulturen in einer Filteranlage im Betriebszustand (nahe dem Sättigungspunkt)  möglichst gleichmäßig feucht gehalten werden.
Außerdem wurde gefordert, daß der Nebel in jener Zeit, da diese Filteranlage nicht in Betrieb ist, als Trägermedium eines Zusatzstoffes zur Ernährung der Bakterien bei weit weniger hohen Feuchtewerten zu fungieren hat.

Bei den ersten Gesprächen in Kornwestheim (bei Stuttgart) über die technischen Möglichkeiten zur Realisierung dieses Projektes wurde allerdings festgestellt, daß die aus den Spritzkabinen kommenden hochbelasteten Gase für die direkte Beaufschlagung des Filters und der mit den Bakterien besetzten Filterböden viel zu heiß waren.

Auch hier mußte noch eine Lösung gefunden werden !

Bild : Gesamtansicht der Versuchsanlage mit
kaskadengekühlter Vorkammer und Filterbox

Nach einigen Hochrechnungen und technischen Abklärungen schlug Plantfog den in Folge beschriebenen Weg vor, der dann auch realisiert wurde und zum Erfolg der Versuche beitrug:

  • Die etwa +60°C heißen Abgase wurden zuerst in einen Vorbehälter geführt, dort mittels einer mehrstufigen Kaskade in Relation zu der eintretenden Gasmenge adiabatisch auf etwa 40°C abgekühlt und auf einen Feuchtewert knapp unterhalb des Sättigungspunktes aufgefeuchtet.
  • Danach wurde das so aufbereitete Gas in die oberste Ebene des 4-stufigen Filters eingebracht. Da in jeder der untereinanderliegenden Filterebenen ein, wenn auch nur geringer, Teil des Wassers von den Kulturen aufgenommen wurde, sahen wir zusätzlich je 2 Feinstdüsen (diagonal angeordnet) pro Ebene vor, die intermittierend je nach Bedarf zusätzlich Wasser auf die an Aktivkohlegries angesiedelten Bakterien abgaben.
  • Durch Meßfühler sowohl im Kühlbehälter als auch in den einzelnen Filterebenen konnten die erzielten Temperatur- und Feuchtewerte kontinuierlich abgerufen werden.

Bild: Steuerelemente der Versuchsanordnung
links - Pumpensteuerung und Meßdatenerfassung
rechts - sechsstufige Kaskadenregelung

 

Die Versuchsanlage war zwei Jahre bis zum Abschluß der Studie in Betrieb. Da es sich nur um eine Grundlagenforschung, ohne einen späteren Marktwert, gehandelt hatte, wurden alle Kosten von dem deutschen Ingenieurbüro, bzw von dessen Auftraggeber in Zuffenhausen bezahlt.

 

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