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Bei der Sanierung von materiell oder ideell wertvollen Gebäuden und ihrer Einbauten bzw. Einrichtungen sind speziell zwei schwierige Themen interessant :

    • Entgasung chemisch belasteter Gebäude
    • Bekämpfung und Vernichtung von Hausschwamm und Holzwurm

Entfernung chemischer Belastungen :

Speziell um die Mitte des 20. Jahrhunderts wurden vielfach Baustoffe verwendet, die sich in der Folge als Emittenden von krebserregendem Formaldehyd oder Dioxinen entpuppten.
Bei materiell wie ideell nicht wertvollen Einrichtungsgegenständen ist eine Entfernung und Neueinrichtung einzig ein materielles Problem, andernfalls kann mit der im Folgenden beschriebenen thermischen Behandlung in Verbindung mit eingeblasenem Ozon ein Abgasen der giftigen Chemikalien erreicht und damit die Sanierung der belasteten Räumlichkeiten erreicht werden.

Vernichtung von Hausschwamm und Holzwurm :

Vor allem historische Gebäude und deren Inneneinrichtung, die vielfach nur aus Holz besteht, ist durch den Befall mit Hausschwamm und "Holzwurm" enorm gefährdet. Die Auswirkungen der Zerstörungen, die diese Schädlinge anrichten, ist vielfach erst nach massivem Befall optisch sichtbar, da vor allem der Hausschwamm sein zerstörerisches Wesen tief im Inneren von Tragebalken, Wandverkleidungen etc. ausübt.

Behandlung mit Bioziden ist vielfach nicht wirklich wirksam, da die Fraßgänge der Käferlarven und die Hyphen des Pilzes tief im Inneren der Holzkonstruktionen verlaufen und selbst gasförmige Biozide selten in diese Tiefe vorgebracht werden können.
Die wirksamste Methode ist eine
thermische Behandlung, in deren Verlauf das ganze Gebäude samt Einrichtung gezielt und langsam bis ins Kernholz auf eine 59 °C übersteigende Temperatur gebracht wird - bei diesen Temperaturen wird jegliches tierische Eiweiß, also auch Eigelege, denaturiert, was eine effektive und gründliche Vernichtung garantiert.

Da Holzgegenstände und tragende Konstruktionen sehr empfindlich gegen Austrocknung sind, muß über den kompletten Zyklus der Aufheizung und Abkühlung, der je nach behandeltem Volumen Tage bis Wochen dauern kann, die Luftfeuchte im Inneren des Gebäudes kontrolliert nachgeführt werden, was durch eine Plantfog-Nebelanlage (von Präzisions-Hygrometern gesteuert) erfolgt.
Dadurch können auch historische Gebäude und wertvolle Möbelstücke problemlos aufgeheizt und abgekühlt werden, ohne daß die geringste Gefahr von Rissen oder Sprüngen gegeben ist.

Die Methode der Thermischen Desinfektion ("Thermolignum"-Methode) wurde von Fa. FTD - Entwicklungs- und Service GmbH, Elbethen bei Salzburg unter Mithilfe von Plantfog entwickelt.

Bekanntester Einsatz war die Desinfektion der Burg in Nürnberg, der Altar des Kölner Domes ist in Vorbereitung.

Praktische Anwendung :

Prinzipiell sind hier zwei Systeme einsetzbar -

  • Kleine Anlagen besitzen direkt im Heißluftkanal (in einem zwischengeschalteten Rohrmodul) einige Nebeldüsen, die nach den Feuchtewerten eines Hygrostaten im Inneren des aufzuheizenden Raumes gesteuert werden oder im Intervallbetrieb über ein Zeitrelais in Zyklen nebeln, die vom Projektüberwacher gesteuert werden
  • Größere Anlagen für komplette Gebäude verwenden Düsenträger (mit bis zu 8 Düsen bestückt), die in den Räumen aufgehängt werden und in der Aufzeizphase permanent, in der Temperatur-Haltephase im Intervall nebeln, wobei die Sollwerte mittels Hygrostat kontrolliert werden.

Je nach Art des Einsatzes können die Nebel-Module einzeln oder gemeinsam an die Verteilerbatterie an der Hochdruckpumpe mittels HD-Schläuchen angeschlossen werden.

Pumpe, Vortank, Nebelmodule und Feuchtefühler sind so konzipiert, daß zu Auf- und Abbau keinerlei Werkzeug vonnöten ist (Kabelverbindungen steckbar, Hochdruck-Anschlüsse mit Schnellkupplungen). Zum Transport bilden Pumpengrundplatte und Tank eine zusammensteckbare Einheit, in der auch kleine Komponenten wie Fühler, kurze Schläuche, Kabel, Düsenträger, Ersatzteile Platz finden.

    Befeuchtung im Hausinneren - ein Düsenträger mit 8 Hochdruck-Nebeldüsen mit Hochdruck-Speiseschlauch wird frei im Luftraum aufgehängt


    mobiles Heizaggregat mit Gasflaschen

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