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Atrium "Deutscher Industrie- und Handelstag" - DIHT

Im glasüberdachten Atrium des
"Deutschen Industrie- und Handelstages"
Berlin - Breite Straße wurde eine dekorative Begrünung mit asiatischem Riesenbambus plaziert.

Das vom international bekannten Landschaftsarchitekten Prof. Gustav Lange aus Hamburg geplante Arrangement sah an einer zentralen Stelle des riesigen Atriums einen 64-stämmigen Riesenbambus mit einer Höhe von etwa 14 m und einer oberen Ausdehnung von etwa 12 m im Durchmesser vor.
Eine Nebelanlage sollte das Pflanzklima verbessern, wobei allerdings dezidiert verlangt wurde, daß Rohre oder Düsenstränge möglichst unsichtbar sein sollten, um den Gesamteindruck nicht zu stören.

Weil ein Teleskopausleger aus Kostengründen verworfen wurde, lösten wir das Problem mittels eines 14m hohen Edelstahlmastes (sandgestrahlt und gebürstet), der sich in der Mitte der Bambusgruppe befindet und so für den Betrachter im Laub nahezu unsichtbar bleibt. Da der eigentliche Technikraum mit HD-Aggregat und Steuerung räumlich gesehen zu weit weg war, bildeten wir den Mastfuß gleichzeitig als stabile Kammer aus, die am Grundfundament verdübelt und anschließend vom Erdkörper überdeckt wurde. Einzig über ein Mannloch kann die Kammer von oben her (Bodenhöhe) zu Wartungszwecken bestiegen werden.

Sie beherbergt die notwendigen Steuerventile und die automatische Frostentleerung der Gesamtanlage. Alle erforderlichen Zubringerleitungen und Steuerkabel der am Mastkopf sich befindenden Meßgeräte wurden unsichtbar durch das Rohr nach oben geführt. Die Zuleitungen zur Schaltzentrale werden unterirdisch geführt. 

Da die zweite Forderung des Architekten, das Wasser müsse von oben kreisförmig die gesamte Krone überdecken mit herkömmlichen Nebeldüsen nicht zu realisieren war, weil deren Wurfweite auch bei sehr hohem Druck zu gering ist, entwickelten wir in Zusammenarbeit mit unserem Partner Firma Elmer [ Kontakt unter elmergmbh@pgv.at ] in Obergrafendorf, NÖ, Spezialdüsen, die in Kombination mit herkömmlichen Nebeldüsen größerer Durchsatzleistungen diesen Auflagen gerecht werden konnten.

Die Bambusgruppe ist in einem kreisförmigen, abgesenkten Trog ausgepflanzt.

Unter Pflasterniveau wurde rings um den Rand ein weiterer Strang mit Nebeldüsen angebracht, der bei abendlichen Veranstaltungen den Bambushain durch indirekte Beleuchtung der Nebelschwaden besonders malerisch aussehen läßt. 

 

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last modified JUL 2010
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