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Was ist eigentlich der "Taupunkt" 

Von der Beschreibung der "relativen Feuchte" wissen wir, dass die Luft versucht Wasser, in Form von Wasserdampf so lange aufzunehmen, bis sie "gesättigt" ist.

Wann die Luft gesättigt ist hängt von ihrer Temperatur ab.
Ist die Sättigung erreicht, also die "Sättigungsmenge" in der Luft vorhanden,
spricht man vom "Sättigungspunkt".

Bis jetzt sind wir davon ausgegangen, dass wir die Lufttemperatur kennen.
Betrachten wir die Sache nun einmal von der anderen Seite.

  • Wir haben Luft mit einer bekannten, darin enthaltenen, Wasserdampfmenge, kennen aber die Temperatur nicht.
  • An Hand der Dampftabellen (Dampftafeln) lässt sich dieser Dampfmenge nun jene Temperatur zuweisen, bei welcher Temperatur die Luft mit Wasserdampf gesättigt wäre.
  • Man nennt diesen Punkt die "SÄTTIGUNGS-TEMPERATUR" oder auch den "TAUPUNKT".
  • Der Taupunkt ist also jene Temperatur, bei der die Luft mit einer bestimmten Wassermenge ihre maximale Wasseraufnahmsfähigkeit, somit 100%, erreicht hat.
  • Dieser Punkt auf der Temperaturskala kann durch Kühlung unterschritten oder auch durch Erwärmung überschritten werden.
  • Steigt die Temperatur durch Erwärmung bei gleichbleibendem (konstantem) Wassergehalt je Kubikmeter Luft an ("Taupunkt-Überschreitung"), so ist die Luft nicht mehr gesättigt und wir kommen wieder auf den Ausdruck der "relativen Feuchte" mit Prozentwerten kleiner einhundert.
  • Sinkt die Temperatur hingegen ab, zum Beispiel durch Kühlung ("Taupunkt-Unterschreitung"), so müsste logischerweise die Feuchte weiter ansteigen.
    Das kann sie aber nicht, weil sie im Taupunkt bereits 100% betrug.
  • Die Luft kann also die gesamte Wassermenge nicht mehr halten und der überschüssige Teil des Wasserdampfes wird abgelassen.
    Man nennt das "kondensieren".

Ein Beispiel aus der Wetterkunde (Meteorologie)
Mit einem Adriatief ziehen Regenwolken, in denen die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist, nach Norden gegen die Alpen.
Beim Erreichen der viel höheren Berge drückt sie der Aufwind in höhere Luftschichten, die ja kälter sind. Es kommt dadurch zu einer "Taupunkt-Unterschreitung", die Wolken können das Gewicht des Wassers nicht mehr tragen und es beginnt zu regnen.
Es wird jetzt solange regnen, bis die Luft in der Wolke das noch verbleibende Wasser wieder tragen kann, das heisst, in der Wolke wieder "Sättigung" herrscht.
 

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