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Wasserenthärtung

Einheiten für Wasserhärte, Umrechnungsformeln

Enthärtung durch Ionentauscher auf Salzbasis

Andere Verfahren zur Wasserbereitung

 

Einheiten für die Wasserhärte, Umrechnungsformeln:

Die Wasserhärte wird üblicherweise in Härtegraden bezogen auf Landesnormen angegeben.

Im deutschsprachigen Raum sind es zumeist deutsche Härtegrade (°dH)

Umrechnung:

°dH
deutsche Härte

°e
englische Härte

°fH
französ. Härte

ppm
USA

mval/l

mol/l

1 °dH

1,253 °e

1,78 °fH

17,8 ppm

0,357 mval/l

0,1783 mmol/l

      In Deutschland erfolgt die Angabe der Wasserhärte manchmal in Härtebereichen

Härtebereich

Beurteilung

entsprechend °dH

mmol/l

I - II

weich

0 ... 8

bis 1,5

II - III

mittel

8 ... 14

1,5 bis 2,5

ab III

hart

über 14

ab 2,5

Enthärtung durch Ionentauscher auf Salzbasis

Textpassagen und Bilder mit freundlicher Erlaubnis von Firma Wallner-Wasseraufbereitung in Wien
www.wallner-wasser.at

Eine einfache Kurzerklärung des Begriffes:

Unter den in Wasser gelösten Stoffen ist "Härte" besonders üblich. Härte ist ein Begriff der Wasserchemie, welcher hauptsächlich Calcium und Magnesium zusammenfasst. Wenn diese sogenannten Erdalkali-Metalle im Wasser anwesend sind, können sie beim verdampfen des Wassers ausfallen und Kalkstein bilden (zB bei der Vernebelung Grauschleier auf den Blättern, Verkrustung der Stomata oder ganz einfach auf den Haushalt bezogen Ablagerungen im Kochtopf, im Wasserspeicher und in den Rohrleitungen).

Wasserenthärtung ist die Entfernung solcher kalksteinbildenden Kationen (Ca++ und Mg++ ) und deren Ersatz durch Natriumionen Na+ , welche löslichere Salze bilden und sich deswegen nicht ablagern.

Um Wasser zu enthärten bedient man sich eines Kationenaustauschers, in welchem die in den Harzkügelchen (Ø etwa 0,6mm) beweglichen Ionen Natriumionen sind. Dann lässt man das "harte" Wasser durch eine Kolonne fließen, welche mit diesem Harz (Kationenaustauscher) gefüllt ist. Die "harten" Kationen Ca und Mg verdrängen je 2 Natriumionen aus der Harzkugel.

Dieser Austausch kann aber nicht unbegrenzt lange durchgeführt werden. Wenn der Austauscher so viel Härtekationen aus dem Wasser aufgenommen hat, daß kein Platz mehr in der Harzkugel mehr vorhanden ist, muß der Austauscher regeneriert werden. Dies geschieht mit Salz NaCl und oftmaligem, automatischem Spülen. Das Spülwasser wird in das Kanalsystem abgeleitet. Nach etwa 2 Stunden diese Regeneriervorganges ist die Enthärtungsanlage wieder einsatzbereit.
 

üblicherweise programmiert man diesen Vorgang so, daß er zu Zeiten stattfinden kann, in der kein weiches Wasser benötigt wird (oder man puffert über einen Tank)

 

Bild: Ansicht einer Wasserenthärtungsanlage
bei einem unserer Kunden -

Von links nach rechts:
Harzsäule mit Steuerkopf,
Solebehälter (Regeneriersalz),
Puffertank für Weichwasser
Hochdruckpumpe der Nebelanlage, Steuerkasten

Je nach Wasserverbrauch und Anwendung gibt es verschiedene Steuerungsarten:

  • Eine volumetrische Steuerung, bei der die Regeneration erst nach Verbrauch einer definierten Wassermenge einsetzt,
  • Eine Zeitsteuerung, bei der die Regeneration in periodisch, einstellbaren Zeitabständen (zumeist in der Nacht) stattfindet, wobei auf die tatsächlich abgenommene Weichwassermenge keine Rücksicht genommen wird.
  • Bei sogenannten Pendelanlagen werden 2 Harzsäulen eingesetzt, die abwechselnd die Enthärtung vornehmen. Hier besteht nicht die Gefahr während der Regenerierungsphase eine Zeit lang kein weiches Wasser zur Verfügung zu haben.

Die Auslegung einer wirtschaftlich arbeitenden Enthärtungsanlage sollte von einer Fachfirma durchgeführt werden. Die dazu notwendigen Angaben sind die Härte des Rohwassers, der durchschnittliche Tagesverbrauch und der maximal mögliche stündliche Wasserbedarf.

Andere Verfahren zur Wasserbereitung:

  • Bei der sogenannten physikalische Enthärtung werden elektrische Felder durch Stromeinspeisung oder durch Dauermagnete erzeugt. Allerdings handelt es sich dabei um eine molekulare Umwandlung der langkettigen Kalkmoleküle, die die Tendenz zeigen, sich in Rohrbiegungen und an den Wänden anzulegen, in kurze Ketten, die diese Eigenschaft nicht mehr aufweisen. Diese Verfahren haben in geschlossenen Rohrsystemen wie zB in Zentralheizungen sicher ihre Berechtigung, sind aber zum Einsatz in Nebelanlagen nur sehr bedingt anwendbar, weil die im Wasser sich befindenden Härtebildner NICHT abgebaut, sondern nur umgewandelt werden. Die von manchen Vertretern dieser Geräte oft genannte Enthärtung ist daher irreführend !
  • Ob der Einsatz von sogenanntem "belebten" Wasser (zB Granderwasser) in Nebelanlagen durch dafür vorgesehene, recht aufwendige und nicht gerade billige Installationen in der Wasserzuleitung sinnvoll oder unsinnig ist, möchten wir nicht beurteilen.
    Die Meinungen gehen hier diametral auseinander.
    Während die einen von phantastischem Pflanzenwuchs nur so schwärmen wird es von anderen - auch nach intensiven Versuchen - als gut vermarkteter, aber vollkommen nutzloser Mumpitz vehement abgelehnt.
    Man möge hier seiner eigenen Intuition und überzeugung folgen….

 

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