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In vielen, meist von Planern ausgeschriebenen Projekten wird Osmosewasser gewünscht oder sogar zwingend vorgeschrieben und zwar unsinnigerweise auch dann, wenn das zur Verfügung stehende Wasser einen Qualitätsstandard besäße, der für die gewünschte Anwendung vollkommen genügen würde und ein genau definierbares Wasser, wie es unter Umständen bei Forschungsaufgaben dezidiert verlangt wird, gar nicht erforderlich wäre.

Osmosewasser, also vollentsalztes Wasser, ist aggressiv und erfordert, zumindest theoretisch *) sowohl für die Pumpen als auch für die Ventile, Rohrleitungen, Fittings und alle anderen mit dem Osmosewasser in Berührung kommenden Komponenten ein wesentlich verschleissfesteres Material, üblicherweise Edelstahl.
Dadurch können die Investitionskosten für die gesamte Anlage bereits um ein Vielfaches ansteigen.

Sollte das zur Verfügung stehende Rohwasser auch noch einen etwas höheren Gesamthärtegrad (mittelhart) aufweisen, MUSS der Umkehrosmoseanlage zusätzlich eine Enthärtungsanlage vorgeschaltet werden, um diese vor einem frühzeitigen "verkleben" der semipermeablen Membranen zu schützen.

Nebelanlagen, die zB für Bewurzelung oder Vermehrung im Einsatz sind arbeiten naturgemäß, je nach klimatischen Verhältnissen des Einsatzortes und je nach Kulturgut mit einer relativ hohen Einschaltfrequenz.
Das bedeutet, daß das vernebelte Wasser gleichzeitig auch eine Art Gießfunktion erfüllt.

Vom physiologischen Standpunkt aus ist aber vollentsalztes Osmosewasser für die Pflanzen nicht nur nicht erforderlich sondern sogar unerwünscht !

Sowohl die zwangsweise vorzuschaltende Enthärtungsanlage als auch die Umkehrosmoseanlage benötigen Wartung und Betriebsmittel (zB Salz). Beides sind Kostenfaktoren, die zusätzlich zu den gesteigerten Materialanforderungen hinzukommen.

Wir empfehlen aus diesen erwähnten Gründen zumindest den gewerblichen Gartenbaubetrieben, deren Investitionsmittel gewinnorientiert abgewogen werden, zuerst genau zu prüfen oder durch einschlägige Fachberater (aber nicht von den anbietenden Firmen, deren Sinnen und Trachten unter Umständen in eine andere Richtung gehen…) prüfen zu lassen, ob diese teuren und teilweise sogar unnützen Zusatzinstallationen für Ihren geplanten Einsatz auch tatsächlich erforderlich sind.

Anmerkung *) Es ist zwar richtig und erwiesen, daß aggressive Wässer aus den wasserführenden Komponenten Material herauslösen. Allerdings spielen hier Zeit, Wandstärken und die üblicherweise verwendeten Materialen eine nicht unbedeutende Rolle.

Ein Beispiel: In einer österreichischen Universität wird W-0,  also vollentsalztes Wasser zur Vernebelung eingesetzt.

Als Anlagekomponenten verwendeten wir eine CAT-Standardpumpe mit Bronzekopf, vernickelte Standardventile, die bei unseren Systemen üblichen Edelstahlrohre aus Material 1.4306 und massive Düsenträger aus Ms58 vernickelt.

Fazit: Die Anlage ist nunmehr seit 18 Jahren in Betrieb und es gab noch keinerlei Beanstandungen infolge Materialschwund oder Lochfraß.

Dafür lag ihr Anschaffungspreis bei nur etwa 30%  einer vollkommen in Edelstahl ausgeführten Anlage….
 

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last modified Nov 2010
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